Dieter_Dorn_lachend.jpg, 4,9kB

Bannertausch

breuss-dorn-shop.de.jpg, 28,6kB

Dorn-Forum_Logo.gif, 22kB

Dorn-Therapie am Pferd

Autorin:

Sandra Hüther

Standorf 7
74575 Schrozberg
Tel 07939/990289
Mobil 0171/5391228

pferdephysiotherapie [at] hotmail [Punkt] de

www.pferdephysiotherapie-huether.de

Ertasten_der_Muskulaturspannung.jpg, 36kB
Ertasten der Muskulaturspannung
Weitere Fotos am Artikelende

Durch meinen Chef Gamal Raslan, welcher die Dorn-Therapie seit Jahren erfolgreich anwendet und auch Kurse gibt, wurden ich und eine Kollegin aufmerksam auf diese Therapie. So kam es, dass wir uns zusammen bei einem Kurs anmeldeten.

Es waren anstrengende, aber sehr interessante Kurse. Mit der natürlichen Skepsis eines Therapeuten gingen wir an die Dorn-Therapie heran.

Dadurch, dass unsere Praxis gut bekannt war für die Dorn-Therapie, bekam ich sehr viele Patienten, und dadurch die Gewissheit, dass dies eine Therapie darstellt, die faszinierend schnell und gut wirkte. Heute kann ich mir ein Arbeiten ohne gar nicht mehr vorstellen.

Meine Kollegin, mit der ich vorher die Pferde-Physiotherapie-Ausbildung gemacht habe, war ebenfalls begeistert von der Wirkungsweise der Dorn-Therapie.

Irgendwann fragten wir uns ob es möglich wäre, auch Pferde damit zu therapieren. Wir hatten zwar tolle Erfolge mit unseren herkömmlichen Therapien, aber wir suchten noch nach Möglichkeiten, um Blockaden sanft zu behandeln. Da bot sich die Dorn-Therapie hervorragend an. Als Alternative zur Chiropraktik, womit bei einem Pferd starke Manipulationen erfolgen. Welches wir, für unsere Therapie am Pferd, selbst ablehnten.

Daraus entstand die Idee für die Dorn-Therapie am Pferd.

Wir machen uns an die Arbeit. Aber so leicht war dies gar nicht. Stellen sie sich bitte vor, wie messe ich bei einem Pferd die Beinlängendifferenz, und vor allem, wie behandle ich dieses Problem. Wir studierten die Physiologie und den Bewegungsablauf der Gelenke und zugehörigen Muskeln. An unseren eigenen Pferden probierten wir die verschiedenen Bewegungen aus. Danke nochmals an unsere geduldigen Vierbeinern.

Nach über einem Jahr harter Arbeit hatten wir Gelenk für Gelenk, Wirbel für Wirbel, diese faszinierende Therapie auf das Pferd umsetzen können.
Wir behandelten ab nun unsere Therapiepferde auch damit. Wir waren beide unglaublich begeistert, dass auch beim Pferd diese Therapie so einen tollen Erfolg mit sich brachte.
Da ein Pferd ja schwerlich den Arm oder das Bein schwingen kann, haben wir die Sache umgelegt auf den Bewegungsablauf der Muskulatur in der Vor- Rück u. -Seitwärtsbewegung

Die Therapie wird von den Pferden gut angenommen. Obwohl sie, wie wir Menschen wissen, etwas schmerzhaft sein kann, ist die Reaktion der Pferde sehr positiv. Hierdurch konnten wir plötzlich Blockaden lösen, direkt und wir hatten Restprobleme in den Griff bekommen.

Die Reiter berichteten uns über gelöste und fröhlichere Pferde.

Damit auch andere Pferdeliebhaber diese effektive Therapie erlernen können, haben wir uns überlegt Kurse anzubieten.

Der erste Kurs fand dann 2005 statt. So mancher Kursteilnehmer schien an unserer stetigen Wiederholung und der genauen Überprüfung der Griffe genervt, aber wir glauben es hat sich für jeden einzelnen gelohnt.

Glücklicherweise hat jeder die Prüfung im Abschlusskurs bestanden, obwohl diese; laut den Prüflingen, schwer und streng beurteilt wurde. Wir wollten uns aber sicher sein, dass jeder unserer Teilnehmer die Technik und die eigentliche Einfachheit dieser Therapie verstanden hat. Ich denke, im Nachhinein sind die Teilnehmer froh über die viele und genaue Praxis. Denn wir haben, was uns sehr freut, sehr große Resonanz von den Prüflingen. Wie wir selbst schon erlebt haben, sind auch diese erstaunt und erfreut über die tolle Wirkung.

Wir hoffen wir können noch viele Pferdefreunde überzeugen das dies eine tolle, erfolgreiche Therapie darstellt, welche eben eine gute Alternative zur Chiropraktik darstellt. Durch die fehlende plötzliche Manipulation eines blockierten Gelenkes, hat man die Möglichkeit dieses sanft über die Muskelbewegung zu deblockieren.

Sicherlich können wir nicht jedem Pferd helfen, aber vielen können wir was Gutes tun.

In der ganzen Zeit wo wir diese Therapie am Pferd angewandt haben, haben wir immer mehr Besitzer mit behandeln dürfen. Was sich natürlich auch sehr positiv auswirkt auf das gerittene Pferd. Oft sind es wir Reiter, die unsere Pferde blockieren. Z.B durch Blockaden im Becken ist es schwierig eine korrekte Bewegung auf dem Pferd auszuführen. Über längere Sicht blockiert sich auch das Pferd mit. Genauso ist es mit jeder anderen Blockade an uns Menschen, sie hat immer Auswirkung auf unseren reiterlichen Sitz und damit kann es zu Blockaden der Pferde führen.

Im Gesamtbild gesehen können wir sehr viel erreichen, dass es unseren geliebten Vierbeinern besser geht.

Therapieablauf

Der Aufbau dieser Therapie ist, wie beim Menschen von hinten nach vorne.

Wir fangen mit den Beingelenken hinten an, arbeiten uns über Becken und Schweif, zur Lendenwirbelsäule. Weiter geht es zur Brustwirbelsäule, den dazugehörigen Rippen und dem Sternum. Vorderbeingelenke, bis Schultergelenk und Schulterblatt , weiter zur Halswirbelsäule und Kopfgelenken. Den Abschluss machen das Kiefergelenk und das Zungenbein.

Hierbei wird von hinten nach vorne alles überprüft und, wenn nötig, gleich behandelt.

Die Wichtigkeit der gesamten Therapie von hinten nach vorne ist auch hier gegeben. So können keine Blockaden übersehen werden und damit andere Probleme „festhalten“.

Die Gelenke werden zum Teil auf verschiedenen Ebenen geprüft und behandelt. Das heißt, ein Gelenk kann ja in verschiedenen Richtungen blockiert sein. So das wir Innen, Außen, Vorwärts und Rückwärtsblockaden testen und lösen. Es kommt also an manchen Bereichen vor, dass mehrere Test- und Lösungsgriffe angewandt werden.

Dies hört sich alles sehr viel und kompliziert an, aber wenn man eine gewisse Routine hat, geht dies genauso schnell wie andere korrekte Therapien.

Und wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, die Gelenk und Muskelbewegungen erlernt und verstanden hat, ist es eine einfache Sache.

Uns ist wichtig, dass auch die Anatomie und Physiologie verstanden wird. Nur so versteht man die Logik dieser Therapie und kann sie sicher und korrekt anwenden.

Um eine optimale Versorgung auch im energetischen Bereich zu bekommen, kann man die Breuß-Massage zusätzlich auch beim Pferd anwenden. Diese wirkt nicht nur zur absoluten Entspannung sondern vor allem um energetische Blockaden zu lösen. Die Breuß-Massage kann als eigenständige Therapie angewandt werden, wie auch als Zusatz zur Dorn-Therapie.

Die Wirkungsweise beim Pferd ist verblüffend. Die Pferde werden ruhig und entspannt, lassen den Kopf fallen und gähnen genüsslich. Gerade bei Pferden welche sehr nervös sind oder sich ungern berühren lassen, stellt dies eine sehr tolle Möglichkeit dar, um beim Pferd Vertrauen aufzubauen. Auch nach der Behandlung ist eine hervorragende Wirkung zu erkennen, die Pferde gehen entspannter und gelöster. Im Gesamtbild, gekoppelt mit der Dorn-Therapie ist es eine gute Möglichkeit dem Pferd etwas sehr Gutes zu tun, indem wir es von mechanischen und energetischen Blockaden zu befreien.

Breuss-Massage.jpg, 38kB
Breuß-Massage, gezeigt von Sabine Hierl
Breuss-Massage2.jpg, 36kB
Breuss-Massage
Ausstreichen_von_ Massage.jpg, 33kB
Ausstreichen der Massage, gezeigt von Sandra Hüther
Dorn_bei_Pferden.jpg, 32kB
Ertasten der Muskularturspannung
Ertasten_des_Ellbogen_Gelenkspaltes .jpg, 26kB
Ertasten des Ellbogen Gelenkspaltes
Grifftechniken.jpg, 32kB
Grifftechniken
Schultergliedmassen_testen.jpg, 37kB
Schultergliedmaßen testen
Testgriff_fuer_Schultergliedmassen.jpg, 35kB
Testgriff für die Schultergliedmaßen
Dorngriff_Sprunggegelenk.jpg, 36kB
Dorngriff Sprunggelenk