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Wie ich zur Dornmethode kam

Autorin:

Maria Hummel

Zeit fürs Ich

Stöckhofstr. 20

71229 Leonberg

Tel. 07152-3329582

Handy: 0176-22374495

hummel [at] zeit-fuers-ich [Punkt] de

www.zeit-fuers-ich.de

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Vor einigen Jahren hörte ich auf einer Fortbildung das erste Mal von der Dorn-Methode. Eine begeisterte Dorn-Therapeutin lieh mir die Unterlagen aus. Die Einfachheit und Logik der Methode begeisterten mich sofort. Schnell buchte ich einen Kurs zur Dorn-Methode bei Herrn und Frau Biller aus München. Schon am nächsten Tag konnte ich die Methode bei meinen Patienten erfolgreich anwenden.

Durch tägliches Training mit den Patienten und die schnellen Erfolge angespornt wollte ich mein Wissen vertiefen und hören, was andere Dorn-Lehrer zu sagen haben. Ich stieß dabei auf Helmuth Koch, der nicht weit von mir regelmäßig Kurse gibt. Er erklärt die Dorn-Methode für Laien und Fachleute so einfach, dass das praktische Umsetzen für jeden verständlich ist.

Bis Ende Oktober 2005 war ich in einer Physiotherapiepraxis angestellt und durfte die Methode eigentlich nicht anwenden, da auf dem Rezept andere Anwendungen standen. Ich kam in ziemliche Schwierigkeiten, weil ich es trotzdem machte. Zudem musste ich im 20-Minuten-Takt arbeiten, d.h. es war immer zu wenig Zeit für die Menschen.

Das wollte ich ändern. Seit dem 1.Oktober 2005 bin ich nun selbständig und besuche die Menschen zu Hause. Endlich darf ich mir so viel Zeit nehmen, wie nötig. So kann ich die Patienten komplett von unten nach oben komplett einrichten. Dann übe ich mit ihnen alle nötigen Selbsteinrichteübungen ein sowie zusätzliche Kräftigungsübungen für die geschwächte Muskulatur. Ich erkläre den Patienten, dass sie diese unbedingt täglich machen müssen, und wir vereinbaren einen Kontrolltermin drei Wochen später.

Falls nötig wird dann nachgerichtet und zusätzliche Übungen werden eingeübt.

Doch wenn die Menschen regelmäßig üben, brauchen sie bald meine Hilfe nicht mehr. Und das ist mein Ziel.

Einige wenige, die ihre Übungen nur selten machen, benötigen öfter meine Hilfe. Andere wiederum bevorzugen es, einen Großteil ihrer kostbaren Lebenszeit im Wartezimmer „ihres“ Orthopäden zu verbringen, um sich dann eine Spritze oder Tablette verabreichen zu lassen.

Hoffentlich stecken wir auch diese lieben Menschen bald mit dem „DDD-Virus“ (Dieter-Dorns-Daumen-Virus) an – dann können sie ihre wieder gewonnene schmerzfreie Zeit mit Freunden, in der Natur, beim Sport, usw. genießen.

Meine Begeisterung für Dieter Dorn und seine Methode möchte ich mit dem folgenden Gedicht zum Ausdruck bringen:

Die Dorntherapeuten

Keine Spritze, kein Medikament,
wir brauchen nur ein Instrument:
das ist der Daumen (und die Hand),
die richten ein, was bisher verschoben stand.

Befund erheben: ein Bein ist zu lang –
da fangen wir ganz einfach unten an.
Beckenschiefstand? Das ist kein Problem –
Wir fangen ganz unten an mit System.
Wir richten ein: die Fußgelenke, die Kniegelenke,
nun warten schon die Hüftgelenke.

Bein anwinkeln – Druck – und strecken,
jetzt kann der Mensch seine Schuherhöhung im Schrank verstecken.
Dann richten wir Becken und Kreuzbein ein,
der Mensch pendelt derweil mit einem Bein.
Nun messen wir wieder und schauen nicht mehr bang,
denn jetzt sind beide Beine exakt gleich lang.

Das ist die Basis, hierauf bauen wir auf
und tasten uns Wirbel für Wirbel die gesamte Wirbelsäule hinauf.
Wir drücken mit dem Daumen die Wirbel hinein,
während der Mensch pendelt mit einem Bein.
Ab dem achten Brustwirbel pendeln die Arme,
beim siebten Halswirbel Kopf und Arme.
Darüber hinaus pendelt der Kopf allein,
wir schieben alles ins richtige Lot hinein.

Nun übt der Mensch nach dem Selbsthilfeprogramm täglich
und ist endlich selbstverantwortlich
für seinen Körper und sein Wohlbefinden,
nun kann der Mensch selbst herausfinden,
dass er mit einem kleinen täglichen Übungsprogramm
schmerzfrei durchs Leben gehen kann.
Zum Schluss ein Lob auf die Methode des Dieter Dorn,
damit gibt er vielen Rückenberatern und Therapeuten täglich neuen Ansporn.

© Maria Hummel